"Kultivierte Zierpflanze I (Eiche)"
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Roman Pfeffers Werk entspricht einer konzeptuellen, sprachlichen und prozesshaften Methode in der Anwendung unterschiedlicher Medien. Der Künstler eignet sich die Welt des Alltags und der Kunst an, operiert wie ein Naturwissenschaftler, konstruiert Neues, ohne jedoch rationalen Gesetzmäßigkeiten zu entsprechen.
Roman Pfeffer schafft mit seinen kultivierten Zierpflanzen seine eigene Botanik, indem er Blätter von Gummibäumen und Strahlenaralien mit der Schere zu Eichen- und Ahornblätter umschneidet und auf diese Weise Hybridpflanzen kreiert. Roman Pfeffers Manipulationen sind ein Balanceakt, denn werden zu viele Blätter beschnitten, akzeptiert das die Pflanze nicht und wirft sie wie einen Fremdkörper ab.
(Roman Pfeffer)

