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Sammlung SpallArt – Eine der bedeutendsten privaten Fotosammlungen Österreichs

 

Die Sammlung SpallArt zählt zu den bedeutenden privaten Fotokunstsammlungen Österreichs. Mit rund 3.000 Werken bietet sie einen breit gefächerten Überblick über die internationale Fotokunstgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute und setzt zugleich einen Schwerpunkt auf österreichische Positionen.

Begründet wurde die Sammlung von Andra Spallart, die seit den 1980er Jahren fotografische Arbeiten erwirbt. Ein entscheidender Impuls für die gezielte Sammlungstätigkeit entstand mit dem Umzug nach Wien Anfang der 1990er Jahre. Der Fokus verlagerte sich verstärkt auf zeitgenössische österreichische Fotografie sowie zentrale Positionen des Wiener Aktionismus. Aus der Fotosparte der gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann aufgebauten Sammlung Volpinum entwickelte sich schließlich die eigenständige Sammlung SpallArt.

Bereits 2005 unterstrich eine umfangreiche Schenkung an das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien die museale Relevanz der Bestände. Neben bedeutenden österreichischen Künstlerinnen und Künstlern umfasst die Sammlung internationale Schlüsselpositionen der Fotogeschichte – von Eadweard Muybridge, Julia Margaret Cameron und Eugène Atget über August Sander, Ansel Adams, Edward Weston und Walker Evans bis hin zu Cindy Sherman, Nan Goldin oder Ai Weiwei.

Inhaltlich folgt das Wachstum der Sammlung einer klar persönlichen Logik: Gesammelt werden Bildideen und künstlerische Konzepte, nicht bloß große Namen. Zentrale Themen sind Landschaft und Natur, Abstraktion sowie der Mensch zwischen Sehnsucht, Alltag und gesellschaftlicher Realität.

Seit 2014 ist die Sammlung in Salzburg beheimatet. Neben einer umfassenden digitalen Dokumentation aller Werke werden regelmäßig Ausstellungen und Publikationen realisiert. Seit 2017 finden im Depot der Sammlung thematische Präsentationen statt. Die jährlichen Pop-up-Shows zeigen thematische Einblicke in den Sammlungsbestand und geben nebenbei Einblicke hinter die Kulissen einer Privatsammlung.

Für Andra Spallart ist Sammeln ein lebendiger Prozess – getragen von Verantwortung gegenüber den Künstlerinnen und Künstlern und dem Wunsch, Fotokunst sichtbar zu machen und im Dialog zu halten. 

Über alle Aktivitäten der Sammlung informiert der monatlich erscheinende Newsletter.

 

Anfragen
Christoph Fuchs

+43 650 7870190

 

 

 

Auswahl an erschienen Artikel

 

Séamus Kealy, "Retinal Burn" in: EIKON, 96, November 2016, S. 75–79 (PDF)

Margit Zuckriegl, "Andra Spallart. Porträt einer Sammlerin" in Parnass, 4, 2016, S. 38–40 (PDF)

Hanns Hintermeier, "Man muss nur den richtigen Blick haben" in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 73, 26.03.2024, S. 12 (PDF)