Ansicht vorne
Inv. Nr.S-3124
KünstlerCarlos Freiregeb. 1945 in Rio de Janeiro, Brasilien
Titel

ohne Titel

aus der Serie “Amazigh”
Jahr2003
Technik

Gelatinesilberabzug

Bildgröße25 x 37,3 cm
Signatur

rückseitig signiert (Bleistift) und Fotografencopyrightstempel

Kommentar

Während einer Reise nach Marokko im Jahr 2003 hielt Carlos Freire Ausschnitte aus dem Leben der Menschen, denen er begegnete, sowie die Landschaften fest, die er auf den Hochebenen des Atlas, des Rif und des Mittleren Atlas beobachtete.
Freire betont, dass sein Vorgehen in Marokko keinerlei ethnografische, philosophische oder soziologische Absicht verfolgte. "Es sind diese Männer und Frauen aus den Tälern und Bergen Marokkos, die mir während meiner Reisen in die Zeit der Berber großzügig und gnädig einen Blick gewährt haben." Eine Zeit, die er in einem Buch mit seinen Bildern festhielt, begleitet von zehn traditionellen berberischen Gedichten und dem bewegenden Text von Driss Benzekri.
"Amazigh" (Plural: Imazighen) ist die Eigenbezeichnung der indigenen Bevölkerung Nordafrikas, traditionell als "Berber" bekannt. Das Wort entstammt den Berbersprachen (Tamazight) und bedeutet übersetzt "freier Mensch" oder "edler Mensch". Der fremde Begriff Berber geht auf das griechisch-lateinische Barbaros (Barbar, Fremder) zurück. Aus diesem Grund bevorzugt die indigene Bevölkerung Marokkos, Algeriens und anderer nordafrikanischer Staaten die Selbstbezeichnung Amazigh bzw. Imazighen.
(Christoph Fuchs)

S-3124, ohne Titel
Carlos Freire, ohne Titel, 2003
S-3124, Ansicht vorne
© Carlos Freire/Bildrecht, Wien 2026
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Carlos Freire, ohne Titel, 2003
S-3124, Rückansicht