"Ping Pong"
Gelatinesilberabzug, glänzend
rückseitig betitelt, datiert, signiert (Bleistift) und beschriftet "Beispiele aus meinen beruflichen Arbeiten"
Für ihre Gesellenprüfung als Fotografin fotografierte Heidi Harsieber einen Ping-Pong-Ball auf schwarzem Hintergrund. Sie vergrößerte das Negativ in der Dunkelkammer auf besonderes dickes, hochglänzendes Fotopapier, das nach dem Trocknen in der Presse keine matten Flecken zeigte, was nicht selbstverständlich war. Dieses besondere Fotopapier war nicht lange im Handel erhältlich. Im Jahr 1971 wurden bei einem Wasserschaden im Lagerraum alle Negative aus der Zeit von 1963 bis 1965 und 1968/69 zerstört.
Für die Bewerbung für die Leitung der Fotozentralwerkstätte an der Hochschule für angewandte Kunst (heute: Universität für angewandte Kunst) in Wien 1977, vermerkte Harsieber auf der Rückseite des Fotos "Beispiele aus meinen beruflichen Arbeiten" – den Lehrauftrag erhielt sie.
(Christoph Fuchs, nach Heidi Harsieber, 24.3.2026)
