Ansicht vorne
Inv. Nr.S-1926
KünstlerHerbert W. Frankegeb. 1927 in Wien, Österreich
Titel

ohne Titel

aus der Serie "Lichtformen"
Jahr1953
Technik

Gelatinesilberabzug auf Agfa Brovira

Bildgröße17,2 x 22,8 cm
Kommentar

Die Generative Fotografie ist eine Kunstbewegung, die von Gottfried Jäger gegründet wurde. Sie basiert auf den Ideen von Max Bense („generative Ästhetik“) sowie Herbert W. Franke, mit dem Jäger eng befreundet war und immer noch ist. Erstmals tauchte der Begriff anlässlich der Ausstellung „Generative Fotografie“ im Kunsthaus Bielefeld 1968 auf, wo nebst Jäger, die Künstler Pierre Cordier, Kilian Breier und Hein Gravenhorst ausgestellt wurden. Vorläufer dieser Bewegung waren Künstler wie Heinz Hajek-Halke, Carl Strüwe und Manfred P. Kage, die von Gottfried Jäger (als Kurator) ebenfalls in Bielefeld gezeigt wurden. Diese Ausstellungen Mitte der 1960er Jahre hatten einen grossen Anklang und daraufhin wurde in Bielefeld ein Lehrstuhl für Fotografie eingerichtet. Ab den 1970er Jahren haben dort Gottfried Jäger und Karl Martin Holzhäuser als Professoren für Generative Fotografie gelehrt und es fanden auch jährlich Symposien statt zur Theoriebildung. Im Jahr 1975 erschien dann das Kompendium „Generative Fotografie“, herausgegeben von Gottfried Jäger und Karl Martin Holzhäuser, mit einem Vorwort von Herbert W. Franke.
(Georg Bak, Zürich 2017)

S-1926, ohne Titel
Herbert W. Franke, ohne Titel, 1953
S-1926, Ansicht vorne
© Herbert W. Franke/Bildrecht, Wien
S-1926, Rückansicht
Herbert W. Franke, ohne Titel, 1953
S-1926, Rückansicht