Ansicht vorne
Inv. Nr.S-1905
KünstlerKarl Martin Holzhäusergeb. 1944 in Gardelegen, Deutschland
Titel

"Mechano optische Untersuchungen"

aus der Serie "Serie 9.1.1971"
Jahr1974
Technik

generative Fotografie auf Farb-Barytpapier

Bildgröße49,7 x 39,7 cm
Auflage2/5
Signatur

vorderseitig signiert, betitelt, datiert und nummeriert (Bleistift)

Kommentar

Die Generative Fotografie ist eine Kunstbewegung, die von Gottfried Jäger gegründet wurde. Sie basiert auf den Ideen von Max Bense („generative Ästhetik“) sowie Herbert W. Franke, mit dem Jäger eng befreundet war und immer noch ist. Erstmals tauchte der Begriff anlässlich der Ausstellung „Generative Fotografie“ im Kunsthaus Bielefeld 1968 auf, wo nebst Jäger, die Künstler Pierre Cordier, Kilian Breier und Hein Gravenhorst ausgestellt wurden. Vorläufer dieser Bewegung waren Künstler wie Heinz Hajek-Halke, Carl Strüwe und Manfred P. Kage, die von Gottfried Jäger (als Kurator) ebenfalls in Bielefeld gezeigt wurden. Diese Ausstellungen Mitte der 1960er Jahre hatten einen grossen Anklang und daraufhin wurde in Bielefeld ein Lehrstuhl für Fotografie eingerichtet. Ab den 1970er Jahren haben dort Gottfried Jäger und Karl Martin Holzhäuser als Professoren für Generative Fotografie gelehrt und es fanden auch jährlich Symposien statt zur Theoriebildung. Im Jahr 1975 erschien dann das Kompendium „Generative Fotografie“, herausgegeben von Gottfried Jäger und Karl Martin Holzhäuser, mit einem Vorwort von Herbert W. Franke.
(Georg Bak, Zürich 2017)

S-1905, "Mechano optische Untersuchungen"
Karl Martin Holzhäuser, "Mechano optische Untersuchungen", 1974
S-1905, Ansicht vorne
© Karl Martin Holzhäuser