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"Questa San Blas, Cuzco, Peru"
Nr. 231115
Gelatinesilberabzug (analog)
Die Aufnahme zeigt eine alte Gasse in der peruanischen Stadt Cuzco im Gegenlicht. Cuzco war bis ins 16. Jahrhundert und der Kolonialisierung durch die Spanier die Hauptstadt des Inkareichs. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die verborgene Stadt Machu Picchu entdeckt wurde, änderte sich die Bedeutung der nur 100 Kilometer davon gelegenen Stadt Cuzco. Sie wurde zum Zentrum des wiederentdeckten Interesses an der indigenen Vergangenheit. Gleichzeitig entwickelte sich Cuzco zum größten Touristenzentrum in Peru. Im Jahr 1950, also nur vier Jahre vor dieser Aufnahme von Bischof, wurde ein Großteil der Stadt durch ein Erdbeben zerstört.
Der Fotojournalist Werner Bischof begab sich Anfang des Jahres 1954 für längere Zeit auf eine Reportagereise durch Lateinamerika für seine Agentur Magnum – von Mexiko nach Panama, Chile und Peru. Am 16. Mai 1954 stürzte er jedoch in einem Geländewagen, der von einem einheimischen Chauffeur gefahren wurde, in den peruanischen Anden in eine Schlucht, dabei kamen alle Insassen ums Leben.1
(Christoph Fuchs)
1
"Der Unvergessene", in: Neue Zürcher Zeitung, 15. Mai 2004, zit. n. Wikipedia
Die Details zur Reise mit den Bildern findet sich auf der Seite des Estate von Werner Bischoff.